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Am 01.01.2009 tritt die 5. Novelle der Verpackungsverordnung in Kraft. Die wichtigste Änderung ist die Neufassung des §6 der Verordnung. Paragraph 6 schreibt vor, dass alle (Einweg-) Verpackungen, die typischerweise bei einem privaten (oder einem privaten gleichgestellten) Endverbraucher anfallen, zwingend lizenzierungspflichtig werden.

Wann muss ich meine Versandverpackung lizenzieren?
Immer dann, wenn Sie der Erstinverkehrbringer der Verpackung sind und diese an private (oder gleichgestellte) Endverbraucher versenden oder übergeben.
Zum besseren Verständnis haben wir einige Beispiele dargestellt.

Beispiel 1:
Firma Schreibfix versendet eine Schachtel mit 4 Kugelschreibern an die Familie Meier in Frankfurt.
In diesem Fall muss Firma Schreibfix den (neuen) Versandkarton lizenzieren, da sie in diesem Fall diejenige ist, die die Verpackung mit Ware füllt, das erste Mal in Umlauf bringt und an einen privaten Endverbraucher versendet.

Beispiel 2:
Firma Schreibfix versendet 300 Kugelschreiber an einen Schreibwarenhändler in Wuppertal.
In diesem Fall fallen keine Lizenzgebühren nach §6 der Verordnung an, da die Ware nicht an einen privaten Endverbraucher versendet wird und die Verpackung in diesem Fall als Transportverpackung gilt.

Beispiel 3:
Firma Schreibfix versendet für die Unbekannt AG 150 Kugelschreiber mit Weihnachtskarten an 150 Privatadressen.
Auch in diesem Fall müssen die Versandkartons durch die Firma Schreibfix lizenziert werden, da diese an einen privaten Endverbraucher gesendet werden.


Betroffen? Was müssen Sie machen?


Möglichkeit 1:
Sie schließen einen Vertrag mit einem zugelassenen, flächendeckend arbeitenden dualen System und melden regelmäßig ihre Mengen an. Die Laufzeiten für diesen Vertrag sind in der Regel mindestens 12 Monate. Dies ist bei kleinen Mengen (bis etwa 2 Tonnen Pappe pro Jahr) aufwendig und kostenintensiv. Bei größeren Mengen lohnt sich eine eigene Lizenzierung. Auf Wunsch sprechen wir gerne eine Empfehlung für ein System aus.

Möglichkeit 2:
Sie kaufen ihre Lizenz gleich mit dem Produkt. Das heißt, Sie bestellen die Ware und teilen TransPak mit, dass Sie die Ware lizenziert haben möchten. TransPak erfüllt gem. § 11 Verpackungs-Verordnung als „Dritter“ Ihre Pflichten aus der Verordnung. Sie erhalten auf der Rechnung einen Nachweis über die Lizenzierung.
Die Kosten für die Lizenzierung belaufen sich auf 15% des Nettoverkaufspreises für alle Produkte aus Papier, Pappe und Kartonage und 30% des Nettoverkaufspreises für Kunststoffprodukte. Für Mischprodukte (Papierumschläge die mit Kunststoff gefüttert sind) gelten ebenfalls die 30%.

Sie haben noch Verpackungen, die bis 2009 reichen und bisher nicht lizensiert sind?
Sprechen Sie uns an! Ihr Berater wird Ihnen eine Lösung aufzeigen.

Wenn Sie von uns über die Entwicklungen der Verpackungsverordnung aktuell gehalten werden wollen, klicken Sie bitte hier.

Eine Hilfe zur Kaufoption der Verpackungsverordnungslizenz in unserem Shop finden Sie hier.
 
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